Die Musikschmiede

Die Musikschule der etwas anderen Art



 

Mindener Tageblatt vom 12.06.15

Mindener Tageblatt vom 22.04.2015

Klein, aber fein: Musikschmiede Minden organisiert Querbeat-Festival

Von Rolf Graff am 13.05.2014

Gute Band-Mixtur auf der Bühne

Minden (rgr). Viel Mühe hatten sich Ingo Kramer und sein Team von der Musikschmiede gemacht, um das kleine, aber feine Querbeat-Festival in den Räumen ihrer Musikschule am Gesellenweg auf die Beine zu stellen.

Kramer selbst, der sowohl Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboard und Saxofon spielt, konnte leider nicht auf die Bühne, da er gerade am Arm operiert worden war. Er nutzte aber seine Verbindungen in die benachbarte Region, um Bands zu buchen, die zum Teil noch nicht in Minden gespielt haben.

„The Drongos“ kommen aus Preußisch Oldendorf und haben sich dem Funk-Rock verschrieben wie ihn die frühen „Red Hot Chilly Peppers“ spielten. Die junge Band machte den „Anheizer“ und konnte mit treibenden Bass-Grooves und scharfen Funk-Riffs die Besucher aus der Reserve locken.

Viel Applaus für Bands und Veranstalter
Aus der Gegend um Hannover kommt die Gruppe „Planet Emily“, die in Norddeutschland schon sehr bekannt ist und dort schon Stadien gefüllt hat und mehrere Alben auf dem Markt hat. Sie spielen Rock mit deutschen Texten, wobei die Betonung auf Rock liegt, haben Songs mit Hit-Potenzial und sowohl Mikrofon wie Schlagzeug sind weiblich besetzt. Da sie sehr professionell aufgestellt sind und eine deutlich eigene Note haben, sollten sich Fans dieser Richtung ihren Namen unbedingt merken.

Mit dabei war auch die junge Mindener Band „Wait“, die dem etwas härterem Sound anhängt. Die „Banana Butts“ aus Löhne haben mit ihrem, wie sie es nennen „Schweinerock“ in Minden bei ihren Auftritten bereits viele Fans gewonnen. Die Zuschauerschar, die im Verlauf des Abends anwuchs, honorierte das Engagement der Veranstalter ebenso wie die Leistungen der Bands mit viel Applaus.


 Mindener Tageblatt 11.03.2014
Querbeat-Festival lockt - Vier Bands spielen in
der Musikschmiede veröffentlicht am 11.03.2014 Minden (mt/ela). Die Musikschmiede präsentiert am Samstag, 29. März, ab 18 Uhr das zweite Querbeat-Festival. Es spielen Planet Emily, Banana Butts, The Drongos, W.A.I.T. "Dieses Mal ist es etwas Besonderes. Denn wir betreuen als Mentor für die Waldorfschule Minden Chantal Knickmeyer", so Ingo Kramer und Corinna Jasler von der Musikschmiede. Die Schülerin hat als Thema ihrer Jahresarbeit "Eventmanagement" gewählt und das Festival mitorganisiert. Der Eintrittspreis beträgt neun Euro, ermäßigt sechs Euro (Schüler, Studenten). Vorverkauf in der Musikschmiede, Gesellenweg 11, Telefon (0571) 93427260.


"Groove on" überzeugt mit einer eigenen Version von "Smoke on the water". (© Foto: Knickmeyer) Mindener Tageblatt vom 17.06.2013

Viele Talente für die Mindener Musikszene

Von Volker Knickmeyer am 17.06.2013

Musikschmiede stellt mit "Querbeat" 14 Acts an einem Abend vor

Minden (VK). Es gibt private und staatliche Musikschulen und alternative Methoden, Menschen Instrumente näherzubringen und dabei Spaß zu haben. Diesen Weg beschreitet seit einigen Jahren der Mindener Ingo Kramer im ehemaligen Postgebäude am Gesellenweg mit seiner Musikschmiede.

Mit einer Mischung aus Rockkonzert, Musikschul-Vorspiel und Jam-Session präsentierte sich die Musikschmiede mit "Querbeat" am Samstagabend erstmals dem Publikum.

"Es gibt die Weserlieder und andere erfolgreiche Musikevents in Minden. Denen wollen wir keine Konkurrenz machen, sondern durch Querbeat einfach die Musikszene bereichern", leitete Vollblutmusiker Kramer die Veranstaltung ein. Über mangelnde Vielfalt konnte sich niemand beschweren, denn immerhin 14 Acts liefen von 18 Uhr bis spät in die Nacht im kleinen Saal. Vorwiegend junge Leute präsentierten ihr Können.

Den Anfang machte das Trio Groove on, die jungen Leute, deren Alter zu verraten völlig "uncool" wäre, heißen Fee Düker (Gitarre), Leon Kardinal (Schlagzeug) und Luca Kendiel (Bass). Sie hatten ihre eigenen Versionen von Greendays "Boulevard of broken dreams" und "Smoke on the water" mitgebracht. Gerade beim Deep Purple Klassiker liefen sie zu Höchstform auf, wenngleich die Instrumente im Gegensatz zu den Altrockern liebevoll behandelt wurden.

Random heißt die Schulband der Hauptschule Minden-Süd, obwohl die Schule aufgelöst wird, soll die Band bestehen bleiben, hieß es am Rande der Veranstaltung. Random das sind Jayle, Kati, Axel Finn und Christof, sie brachten unter anderem "Highway to hell" von AC/DC aus dem Jahre 1979 auf die Bühne. Etwas ab vom Mainstream lagen Friedrich Nelles und Finn Gutzeit, sie spielten am Synthesizer und Schlagzeug völlig neue, selbst entwickelte Kompositionen. Ein Gesangstalent ist Liz Duudt, mit bürgerlichem Namen Lisa Meyer, sie sang neben "Walking on sunshine" von Katrina and the Waves den Adele-Ohrwurm "Rolling in the deep". Adele als Vorbild zu nehmen ist äußerst ambitioniert, Liz Duudt konnte aber in diesem Stück beweisen, dass sie durchaus ein Gesangstalent ist.

Dem jugendlichen Alter entwachsen war die Band Dark´ it. Hier spielten Tibi Negrea am Schlagzeug, Achim Keuchel am Bass, Rainer Salbeck an den Keyboards; Katja Schlarmann und Dirk Vetter sangen zumeist im Duett. Unterstützung bekamen sie durch Ingo Kramer an der Leadgitarre. Von "Imagine" der Beatles über Metallicas "Nothing else matters" ging es bis zum Jonny-Cash-Klassiker "Jackson".

Weitere Nachwuchskünstler waren "Jan und Lukas", "Jade", Halb 11" (ehemalige Schuldband der KTG Dankersen), Hendrik Laxa an der Sologitarre, "CIA feat. D.; "Die Janine", die Band Cardith und last, not least das "Dorian Grey Orchestra", das schon bei den Weserliedern vor zwei Jahren für Furore sorgte.

Obwohl dem musikalischem Experiment noch einige Zuhörer mehr gegönnt wären, wurde ein vielversprechender Anfang gemacht. Und Ingo Kramer plant für den Herbst schon ein nächstes Event - ein Konzert der bekannten kanadischen Sängerin Melanie Dekker.